Fahrradausflug 2026

Am Sonntag den 5.Juli 2026 trafen wir uns (15 Personen) um an der diesjährigen Radtour teilzunehmen. Wie schon in den vergangenen Jahren starteten wir den Tag mit einem ausgiebigen Mitbring-Frühstücksbüffet.

Da in diesem Jahr Kommunalwahlen sind, hat sich bei uns Frau Wichmann als Kandidatin vorgestellt, und stellte sich während des Frühstücks unseren Fragen und Anmerkungen zur Situation vor Ort und allgemein.

Um 12 h machten wir uns mit 13 Personen auf den Weg zur Mühle in Heimsen. Erstes Ziel war der Fähranleger in Hävern, wo wir in zwei Partien die Weser mit der Petra Solara überqueren konnten. Von dort ging es über den Radweg zum nächsten Stop am Dörpsplatz in Ilvese. Auf dem Weg dorthin fährt man von der anderen Weserseite an Buchholz vorbei und hat einen guten Blick auf die Kirche und die nebenliegenden Gebäude. Tobias war so nett und versorgte uns unterwegs mit Getränken. In Heimsen angekommen plünderten wir erst einmal die „Eisbude“ am Ortseingang. Das Eis war so hart gefroren, aber lecker, dass Heinrich seins kurz entschlossen mit Hilfe seines Taschenmessers verspeiste.

An der Mühle in Heimsen wurden wir von Jochen und Phillipp von der Interessengemeinschaft Windmühle Heimsen begrüßt. Die vier Autofahrer gesellten sich für die Führung und zum Kaffeetrinken dazu.

Jochen führte uns durch die Mühle und wir erfuhren historische Hintergründe genauso wie sie dort noch heute Getreide mahlt. Gemahlen wird in der Heimser Windmühle überwiegend Emmer. An den Mühlentagen kann man Dinkel- und Emmermehl sowie Emmernudeln kaufen. Faszinierend fand ich das die „Zahnräder“ aus Holz gearbeitet sind und die Zähne nur gekeilt werden, so das der Müller diese Reparaturen kostengünstig selber machen konnte. Die Mahlsteine sind aus Granit. Jochen erklärte uns, dass man auf dem Zwischenboden genau hören kann, ob beim Mahlen alles richtet läuft. Von dort kann er den Abstand der Mahlsteine einstellen.

Die Interessengemeinschaft Windmühle Heimsen hat sich vor über 20 Jahren gegründet. Sie verfügt aktuell über ca. 75 Mitglieder. An den Mühlentagen kann man die Mühle in Betrieb erleben und besichtigen.

Nach der Führung wurden wir mit Kaffee und Butterkuchen versorgt, und konnten den „schöne Müllerin“ Schnaps probieren. Der Vorsitzende Jürgen Kanning bedankte sich im Namen aller für den kurzweiligen Nachmittag.

Zurück ging es über Schlüsselburg mit einer kurzen Trinkpause im Scheunenviertel. In Langern angekommen ließen wir den Abend mit den Frühstücksresten am Gerätehaus ausklingen.

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